Ein massgeschneiderter Anzug ist das Besondere für den besonderen Tag.
Es spricht einiges für das Hochzeitsoutfit vom Massschneider. Es ist ein Unikat, passt somit zur Einmaligkeit des Anlasses. Es ist das Nonplusultra an Passform und Verarbeitung und somit das passende Gegenstück zum oftmals ebenfalls geschneiderten Hochzeitskleid. Es steigert die Vorfreude auf den Anlass, denn zwei bis drei Anproben sind bei Schneidern üblich.
Massanfertigung vom Schneider und Masskonfektion unterscheiden sich in zwei Hauptpunkten. Erstens: Der Schneider entwirft für jeden Kunden ein eigenes Schnittmuster und optimiert es dann durch Anproben. Masskonfektion ändert lediglich vorhandene Konfektionsschnittmuster ab. Je nach Können des Massnehmenden kann dabei ein sehr individuelles und gut sitzendes Teil entstehen oder aber ein Produkt, das schlechter als ein Anzug von der Stange passt.
Zweitens: Kleidung vom Schneider sollte handgefertigt sein (z.B. pikierte Einlagen, handgesäumte Knopflöcher). Masskonfektion wird in aller Regel fabrikmässig verarbeitet (geklebte Einlagen, maschinell genähte Knopflöcher).
Gute Schneider zu finden, ist schwer. Der Meisterbrief ist nämlich keineswegs ein Garant für gute Arbeit, schon gar nicht für ein Teil mit dem gewissen Etwas. Wie zufrieden man am Ende ist, hängt sehr von der Kommunikation ab - die Chemie muss einfach stimmen. Natürlich gibt jeder Schneider vor, dass er genau wie, was man sich vorstellt. Die besten Schneider erfassen durch geschicktes Fragen, Erfahrung und Intuition tatsächlich sehr genau, was der Kunde will und können das dann auch umsetzen. |