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Die Morgengabe

Die Morgengabe

In der Regel schenkt der Mann seiner Frau am Morgen nach der Hochzeit ein spezielles Schmuckstück.

Das Geschenk war zur finanziellen Absicherung und als Entschädigung für die verlorene Jungfräulichkeit gedacht. Heute hingegen werden meist Schmuckstücke von bleibendem Wert als Zeichen der Zuneigung und Treue geschenkt.

Am Tag der Trauung wird nach saarländischem Brauch die Morgengabe geschenkt. Der Bräutigam überbringt der Braut am Morgen der Hochzeit ein Schmuckstück, welches sie später natürlich zu ihrer Hochzeit trägt.

Nach österreichischem Recht gibt es die Morgengabe noch immer. Das entsprechende Gesetz stammt aus dem Jahr 1811 und wurde nie aufgehoben.

 
     
   

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